Abstand – die Aussenperspektive nicht vergessen

Klingt Dir dieser Titel zu abstrakt?

Wunderbar, dann hast Du Abstand! Denn nur, was uns emotional berührt, ja sogar direkt triggert, lässt uns den Abstand verlieren.

Was also meine ich mit Abstand? Es geht darum, dass Du nicht überwältigt wirst von einem Gefühl oder einem Gedanken. Aber auch darum, dass Du Dich selbst und Menschen, die Dir nahe stehen, objektiv beurteilen kannst. In jedem Moment auch eine Aussenperspektive einnehmen zu können und sich zu fragen: Mache ich hier grad Theater oder nicht?

Blind vor…

Wenn wir uns nämlich – und das geschieht öfters als wir es uns eingestehen mögen – in einem Gefühl, in unseren Gedanken oder bestimmten Vorstellungen verlieren, dann behindern wir uns selbst. Vor lauter Trauer, Wut oder Frust steigern wir uns immer tiefer in das Gefühl hinein, obwohl wir natürlicherweise vielleicht schon wieder gut drauf wären. Oder wir reden uns etwas schön, was gar nicht der Wahrheit entspricht.

Das Bild von sich

Kennst Du das, wenn Du Dich besser darstellen willst, als Du eigentlich bist? Manchmal gesteht man sich selbst Dinge nicht ein, die einen ausmachen oder mehr beeinflussen, als einem lieb ist. Gerade wenn es um Menschen geht, die einen gar nicht wirklich so kennen (beispielsweise auf der Über mich Seite auf diesem Blog, unserer Blogmomentum Aufgabe Nummer 7). Aber auch hier gilt es die Aussenperspektive einzunehmen und uns zu fragen, was hier denn der Wahrheit entspricht. Sich selbst überprüfen hilft immer. Und je mehr man sich erkennt, desto freier ist man.

Auch bei Gefühlen: Abstand hilft

Was also tun, wenn wir frustriert, von einer Vorstellung fest überzeugt sind oder ein anderes grosses Gefühl uns grad beherrscht?

Eben – Abstand dazu herstellen. Sich hinsetzen und ersteinmal durchatmen. Bemerken, dass das Gefühl da ist, aber dass ich auch eine Aussenperspektive dazu einnehmen kann.

Da einfach dabei zu bleiben und sich nicht vom Gefühl einnehmen lassen braucht Übung. Aber es lohnt sich. Stell Dir vor wie viel Energie und Zeit Du sparen kannst und für Dich nutzen kannst, wenn Du nicht mehr in Deinen Gefühlen oder Vorstellungen versinkst.

Also versuche es mal. Das Gefühl da sein lassen und beobachten, bis es natürlicherweise vergeht.


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Ein Kommentar bei „Abstand – die Aussenperspektive nicht vergessen“

  1. […] der Musse ein. Oder erlebe Dich einmal, wenn ein Gefühl Dich im Griff hat (beobachte Dich mit Abstand). So spürst Du immer mehr von Dir selbst. Schritt für Schritt (es kommen hierzu auch noch mehr […]

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