Planen vs. Spontanität oder sich Zeit geben – Reflexionen zum Thema Content Management

Wie flexibel bist Du und wie strukturierst Du Deinen Tag?

Einige Personen planen viel, andere entscheiden eher spontan und tun, worauf sie grad Bock haben. Die grosse Frage: Wer kriegt denn nun mehr hin?

Für mich liegt die Antwort auf der Hand – es braucht beides (je im richtigen Moment).

Und wie bemerke ich, was im Moment richtig ist?

Hier gibt es keine fixe Regel, denn wie Du vielleicht auch bemerkst, Zeit ist nicht gleich Zeit. Manchmal klappt alles schnell und gut, aber es gibt auch Zeiten, in welchen nichts zu klappen scheint.

Wenn alles klappt, dann scheint es wunderbar geplant bzw. die Planung entspricht der Situation.

Wenn wiederum nichts wirklich klappt – nein, dann ist die Planung nicht per se flasch, aber sie entspricht nicht der Situation. Und da kommt die Spontanität ins Spiel. Da nicht an etwas sitzen bleiben, was einfach nicht vorwärts geht, sondern seine Energie anders einsetzen. Hier ist etwas Kreativität gefragt, was denn in einer solchen Situation passt. Aber probiere es aus und Du wirst staunen, über wie viel Energie Du verfügst, wenn Du nur das findest, was im Moment richtig läuft.

Planung ist relativ

Je nach Energielevel und äusseren Umständen dauern Dinge also einfach unterschiedlich lang und manchmal muss man sie einfach um eine Woche verschieben oder sogar einige Monate ruhen lassen. Erwarte also keine Konstanz von Dir. Es gibt immer Auf und Abs. Eine Planung ist also immer relativ und sollte an die Realität angepasst werden.

‘Mit dem Kopf durch die Wand’ bringt weder gute Resultate, noch macht es Dich zufrieden.

Höre also auf Dich und mach etwas anderes, wenn das eine nicht geht. Lass Dir genug Zeit, bis sich etwas richtig anfühlt oder Du merkst, dass es grad gut läuft (Disziplin ist dennoch gefragt, einfach zufliegen tut’s einem selten).

Am konkreten Beispiel sieht das so aus

Im Blogmomentum rät uns Markus zu einer strukturierten Planung des Contents unseres Blogs. Warum? Wenn ich nur immer im Moment schreibe, dann decke ich möglicherweise nur meine Lieblingsthemen ab oder wiederhole mich oft und bemerke es gar nicht. Um also sicherzustellen, dass Du immer neuen und spannenden Content in wechselnden Formaten bekommst, ist eine Planung nötig.

Soweit kann ich es nachvollziehen (und den guten Rat befolgen). Kommt die Rede aber auf die Häufigkeit der Publikation bin ich skeptisch. Denn wie oben geschrieben: Zeit ist nicht gleich Zeit. Sich dann an eine fixe Routine halten zu müssen wäre Stress für mich. Und zwar ungesunden (gesunden Stress gibt es auch, aber darüber bald einmal an anderer Stelle mehr). Hier werde ich mir Zeit lassen, bis etwas da ist, was Dir auch wirklich etwas bringt und ich authentisch dahinterstehen kann.

Erwarte hier also guten Content, aber nicht immer Konstanz :-).

starter

Ein Kommentar bei „Planen vs. Spontanität oder sich Zeit geben – Reflexionen zum Thema Content Management“

  1. Ursina,

    wie hilfreich ist denn bitte dein Artikel?!!
    DANKE!

    Gott sei Dank, hast du mich noch darauf gestoßen.
    Es kommt auf die richtige Mischung aus Planung, Selbstdisziplin, Achtsamkeit und Spontanität an.

    Ich werde wohl öfter mal bei dir vorbeischauen 🙂

    Liebe Grüße
    Elisa

Schreibe einen Kommentar